Annahmekriterien und Preise im ASZ ab September

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Was bleibt gleich, was ändert sich?

Die Abgabe von haushaltsüblichen Mengen an Verpackungen, Altstoffen, Problemstoffen oder Möbelstücken ist weiterhin kostenlos, finanziert über die Müllgebühren und Stofferlöse.

Bei Bauabfällen (z. B. Bauschutt, Abbruchholz, Teppichboden, Dachpappe, Altfenster …) gelten nun klare, OÖ-weit einheitliche Freimengen (z. B. 60 Liter bei Bauschutt, 1 m³ bei Abbruchholz, 60 Liter bei Sperrigen Bauabfällen). Darüber hinausgehende Mengen sind kostenpflichtig. Zusätzlich gibt es maximale Anliefermengen. Wer große Mengen zu entsorgen hat, wird gebeten, regionale Entsorgungsunternehmen oder Containerdienste zu nutzen.

Warum jetzt?

Die Entsorgungsmengen in den OÖ ASZ steigen vor allem im Bereich der kostenintensiven Bauabfälle, wodurch die kommunale Finanzierbarkeit schwieriger wird. Manche Bürger:innen haben die kostenlosen Entsorgungsmöglichkeiten ausgenutzt, darum braucht es nun klare Regeln. Mit der Einführung der OÖ-weit einheitlichen Annahmekriterien und Preise wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht.


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Folgende Leicht- und Metallverpackungen kann und soll man neben rund 80 weiteren Abfallarten auch weiterhin ins ASZ bringen: 

Styropor, Eimer & Kanister, PE-Folien („weiche Folien“), Getränkekartons (Tetrapack…), Metallverpackungen (Dosen, Folien...).

 Die damit erzielten Erlöse der kommunalen Abfallwirtschaft kommen jedem Einzelnen zugute und kompensieren die Preise für kostenintensive ASZ-Fraktionen wie zum Beispiel Problemstoffe, Bauschutt oder Sperrmüll.


Einheitliche_Annahmekriterien_und_Preise_im_ASZ_ab_September_2025.pdf herunterladen (0.2 MB)


18.08.2025 16:17